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Regeln und Berechnung

Das Handicap (oder die Stammvorgabe) wird auf Basis der Ergebnisse vorgabenwirksamer Runden ermittelt. Vorgabenwirksam sind im Wesentlichen in bestimmten Turnieren gespielte Runden, es können auch EDS-Runden (Extra Day Score, außerhalb von Turnieren gespielte Runden) zur Berechnung der Stammvorgabe berücksichtigt werden.

  • Wertungsrunden: EDS-Runden (Extra Day Score, außerhalb von Turnieren gespielte Runden) an jedem erste Sonntag im Monat oder wenn mind. 3 Scheibensucher eine Flight bilden und nach den Regeln einen komplette Runde spielen.
  • Regeln: Gespielt wird nach PDGA bzw. nach den deutschen Regeln
  • Flights: Mindestens 3 Scheibensucher
  • Kurse: Klassikkurs oder VM-Kurs. Wenn ein transportabler Korb vorhanden ist (Michaels Korb oder ein Ching) wird die Waldbahn #2 gespielt, ansonsten wird die normale Bahn 2 gespielt.
  • Platzstandard:
    Der Platzstandard für den VM-Kurs liegt bei 52 Würfen. (Par = 57)
    Der Platzstandard für den Klassik-Kurs liegt bei 48 Würfen. (Par = 55)
  • Ergebnise melden: Es werden nur korrekt ausgefüllte und ausgewertete Score- bzw. Flightzettel angenommen. Die Scores nimmt Michael und/oder Markus entgegen. Wenn mehrere Runden pro Tag gespielt werden, MUSS die jeweilige Uhrzeit auf dem Scorezettel vermerkt sein, damit klar ersichtlich ist, in welcher Reihenfolge die Runden gespielt wurden!
  • Abgebrochene Runden: werden mit 7 Würfen pro nicht gespielter Bahn gewertet (natürlich nicht, wenn zwingende Gründe vorliegen oder z.B. der gesamte Flight auf Grund von Dunkelheit abbricht)
  • Brutto- und Nettowertung: Wenn das Ergebnis eines Turniers ohne Berücksichtigung von Handicaps gewertet wird, spricht man von einer Bruttowertung, wenn das Handicap berücksichtigt wird, von einer Nettowertung. Wir werden in künftigen internen Turnieren Brutto- und Nettopreise ausloben und entsprechend mehrere Wertungen vorgenehmen. Bruttosieger wird der Spieler, der absolut am wenigsten Würfe in einem Turnier benötigt. Nettosieger wird derjenige, dessen Ergebnis unter Berücksichtigung seiner Spielvorgabe am besten ist.
  • Stammvorgabe: Die Dezimale Berechnung des Handicaps wird als Stammvorgabe bezeichnet. Die Start-Vorgabe wird aus den ersten beiden gespielten Runden berechnet.
  • Handicap: Der gerundete Wert der Stammvorgabe ergibt das Handicap. Das Handicap gibt Aussage darüber wie viele Würfe der Spieler pro Runde mehr braucht als es der Platzstandard vorschreibt.
  • Verbessern des Handicaps: Spielt er besser als sein Handicap so verbessert sich seine Stammvorgabe gemäß seiner Spielklasse um den Faktor multipliziert mit der Wurfdifferenz zu seinem bisherigen Handicap.
  • Spielklassen: Die Spielklasse bestimmt den Multiplikator der zur Berechnung der Stammvorgabe benötigt wird.
  • Spielklasse
    Würfe
    Multiplikator
    1
    - bis 0
    0,1
    2
    1 bis 5
    0,2
    3
    6 bis 10
    0,3
    4
    11 bis 16
    0,4
    5
    16 und mehr
    1,0
     

  • Verschlechtern des Handicaps: Spielt ein Spieler eine Handicaprunde und das Ergebnis ist um mehr als einen Wurf schlechter als sein Handicap so wird er um 0,1 Punkt in seiner Stammvorgabe heraufgesetzt (s. Beispiel). Es spielt keine Rolle ob er 2 oder 20 Würfe schlechter ist, er wird nur um 0,1 Punkt heraufgesetzt.
  • Puffer: Der Puffer für die Verschlechterung des Handicaps beträgt in allen Spielklassen 1 Wurf. Spielt ein Spieler gleich, oder einen Wurf schlechter als sein Handicap, dann wird an der Stammvorgabe nichts geändert. Erst ab dem 2-ten Wurf geht das Ergebnis in die Berechnung ein.
  • Hintergrund: Die Scheibensucher in Rüsselsheim verwalten die Handicaps auf Basis der Funktionen und Regeln wie sie auch seit mehrere Jahren in Söhnstetten und in Andel Thönes Handicap Managers zur Anwendung kommen. Eine exakte Umsetzung der Ballgolfregeln lässt sich auf Discgolf nicht sinnvoll anwenden.

Scorecard zum Download (pdf)