Aug 20

„Wie, nur 36 Spieler auf der Setzliste? Oje, hoffentlich findet das Turnier überhaupt statt?“ fragten sich etliche Spieler im Vorfeld der 2. Sauerland Open. Doch trotz schlechter Vorahnungen entschieden sich 9 Scheibensucher den mühsamen Weg über die allseits beliebte und freitags nachmittags nur mäßig frequentierte A 5 und knapp 100 km Bundes- und Landstraßen nach Bad Fredeburg zu fahren. Vorbei an geschichtsträchtigen Orten wie „Krombach“ und lieblich klingenden Ort-schaften wie „Welsche Ennest“ mit immerhin zwei als Straße deklarierbaren Wegen und Gegend soweit das Auge reicht.

Die mäßige Spielerbeteiligung von gerade mal 33 Teilnehmern tat der Stimmung und dem Kampf um Birdies und Platzierungen keinen Abbruch. Im Gegenteil, motiviert von geringer Konkurrenz konnten sich alle Scheibensucher erstmalig in der Geschichte des Vereins für das Halbfinale qualifizieren. Zum Glück wurde das Teilnehmerfeld hierzu komplett miteinbezogen, sonst wäre das Turnier wohl nicht ganz so erfolgreich verlaufen.

Bei dem Parcours, ein Par 55 mit 90% kurzen Bahnen unter 60m, teilweise unter 50 m konnte sich keiner rausreden, keinen Birdie zu schaffen. Dennoch tat der Berg genau das oft, was jeder Spieler möglichst vermeidet, verkantet aufkommende Scheiben wurden direkt talwärts getrieben, wo man ohnehin für den Putt zum Par den besseren Stand hat. Und wie unser Frank „Fränklin“ Steinbrink bewies, muss man zum Putten nicht zwangsläufig in der Nähe eines Korbes stehen, 25 m unterhalb ist auch kein Problem, zumindest für ihn nicht, der dies gleich zweimal schaffte.

Der stärkste Scheibensucher bei diesem Turnier, der Herr im Ring, unser Boss, zeigte erneut seine Präzision und Konstanz und musste sich am Ende nur dem wie immer souverän aufspielenden Klaus Kattwinkel und mit nur einem Wurf Rückstand Frank Brügmann geschlagen geben.

Auf Grund der sintflutartigen Regenfälle, die kurz vor Ende des Halbfinales einsetzten, wurde einvernehmlich beschlossen kein Finale mehr zu spielen. Ein weiteres Novum in DiscGolf-Deutschland.

Samstags nach Runde 2 waren die Scheibensucher noch so motiviert und vom Gemsenmarsch nicht erschöpft genug, dass sich alle Teilnehmer noch eine Runde Doubles genehmigten. Und siehe da, dieser Boss ist doch schlagbar- und zwar von den überraschend sehr stark aufspielenden Jorgen Hermannson und Rendel (wie er seit diesem Turnier genannt wird, denke ich gewöhne mich noch dran), die alles hinlegten und auch die weiten Putts sicher verwandelten. Mit ner 50 im Doubles waren die Beiden mindestens so zufrieden wie mit dem exorbitant hohen Preisgeld von 6€ pro Spieler.

Die Scheibensucher bedanken sich bei Andel „Jambel“ Thöne, der trotz mangelndem Starterfeld ein tolles Turnier organisiert hat und unserer Meinung nach einen richtig tollen, vielseitigen Kurs geschaffen hat, sowie dem Landhotel „Am Park“, die unter Anderem dank Neuorientierung ihrer Gästepolitik nun holländische Spezialitäten wie die leckere „Fritteesaus“ importieren.

Bis im nächsten Jahr wieder!

© Rendel

Mai 24

Die 5.Ostpark-Open sind zuende und das Jubiläumsturnier der Scheibensucher war ein Volltreffer! Aus ganz Deutschland reisten die z.Zt. besten Spieler Deutschlands und einige aus der Schweiz und sogar aus Frankreich an. Mit der Verlegung des “Headquarter” in das Parkinnere wurde die richtige Entscheidung getroffen, waren doch vor allem Schattenplätze in den Spielpausen gefragt. Der Wettergott erinnerte sich wieder mal an vergangene Turniere und schickte 3 Tage lang Sonne pur und nur einen abentlichen Schauer.

Während einige Turnierteilnehmer das Championsleague Finale zwischen dem FC Bayern und Inter Mailand am Bierausschankwagen begutachteten verloren sich etwa 50 Zuschauer vor das Konzertzelt. Rock´n Roll lautete die Devise des Abends und den Beginn machte die Band MALCOLM aus Frankfurt mit eindrucksvollen Nummern mit deutschen Texten. Die zwischen 17 und 21 Jahre alten Musiker bewiesen ihr Talent mit eigenen Stücken die in Richtung Pop, Rock, Punk und Alternativ lagen und strahlten bei ihrem neunten Konzert großen Spaß und Selbstsicherheit aus. Die NITRIBITTS aus Wiesbaden fuhren mit bestem 60ies Rock´n Roll und Bluesnummern harte Geschütze auf und sorgten mit 2 Gitarren für ein herrliches Gewitter elektronisch verstärkter Musik. Während des Gigs tauchten aus dem Nichts ein kleiner, schrill gekleideter Mann mit 2 Blondinen auf und verweilte etwa 1-2 Minuten um danach sofort das Gelände wieder zu verlassen. Handkäs´ Ede erkannte den DSDS Star vergagener Zeiten sofort und versuchte diesen via Mikrofonansage noch auf ein Getränk einzuladen aber Herr Küblböck war diese Veranstaltung wohl zu “klein” um darauf einzugehen. Als Betreiber einer Künstleragentur in Rüsselsheim suchte er wohl junge Bühnen-Nachwuchstalente und konnte mit den alten Herren auf der Bühne eher nichts anfangen. Pech für Herrn Küblböck denn da ging auch weiterhin noch mächtig die Post ab! Zwei Scheibensucher-Mitglieder sorgten nämlich mit der Band THE MONES mit Ramones Cover für bewegte Körper aller Art. Die Brüder Andi und Matthias Scheuermann alias Andi und Dicker, Steffi und Pokémon sorgten 90 Minuten für 1,2,3!!! Punk´n Roll Extase und die Zuschauer konnten sichtlich zufrieden sein ein tolles kleines Open Air erlebt zu haben bei dem der Handkäs´ Ede zum Schluß auch noch 2 Lieder mitsingen durfte und eine kleine Auszeit vom Thekendienst nehmen durfte.

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Mär 18

Finale, erstes Preisgeld, die Wiederentdeckung des Spaßes, Motivata non Grata und Erfahrungsgewinn –
Die Scheibensucher bei den 8. Chili Open 2010

Stimmen grandioser DiscGolf- Typen:
„Ich hab meinen Puttstil mal wieder umgestellt – jetzt geht’s ganz gut!“
„Mein Knie, meine Füße, mein Rücken, hoffentlich pack ich das überhaupt!“
„Wenn ich doch nur reissen könnt. Wieso geht das bloß nicht mehr?“
„Ich glaub ich hör auf oder mach zumindest mal ne längere Pause!“
„Weit geht ja, aber der Rest – Hölle!“

Fünf Scheibensucher, darunter der amtierende Vereinsmeister Ted Winkelbeiner, reisten ins Dreiländereck zu den 8. Chili Open. Beim Auftakt- Turnier der Schweizer Tour im wunderschönen Grüttpark, konnte dank Fortuna und der unlängst zu Fall gebrachten Frau Hölle, ein zum Vorjahr leicht veränderter Kurs trocken und windlos bewältigt werden. Viele lange Bahnen, gespickt mit leicht zu treffenden OB’s und Wasser waren sichere Vorboten massiver Scores. Lediglich die Topspieler, darunter der amtierende Schweizer Meister Stefan Müller, Andreas Gertsch und Tony Ferro schafften deutlich gute Runden unter Par, doch auch der Hühne aus Augsburg konnte dank konstantem Spiel und Hammer- Drives mithalten und sich letztlich verdient den 4. Platz erkämpfen. Sieger wurde der im Finale unschlagbar aufspielende Stefan Müller, vor Andi Gertsch und Tony Ferro.

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Okt 29

Am Sonntag trafen sich insgesamt 34 Spieler der Rüsselsheimer Scheibensucher (aktuell mit 61 Mitgliedern) im Ostpark um den Vereinsmeister 2009 auszuspielen. Bei bestem Wetter präsentierten sich die 3x 18 Spielbahnen (+ 6 Finalbahnen der besten 5 Spieler) im perfekten Zustand. Der Kampf an der Spitze verlief von Anfang an sehr spannend, die Favouriten kamen gleich gut in das Turnier aber auch Spieler die man nicht unbedingt auf der Rechnung hatte standen nach Runde 1 mit Vorne. Der erst 14-jährige Panagiotis Guschakowsky erspielte sich mit 55 Würfen sogar Platz 2 in der ersten Runde hinter seinem Freund Robin Holighaus (Vereinsmeister 2008) der mit einer 49er Runde nur einen Wurf über Platzrekord spielte. Ebenso überraschend und konstant gut spielte der US-Amerikaner Rick Spear der ebenfalls mit 55 Würfen von Anfang an in der Spitze mitspielte und sich letztendlich im Finale vor allem an den ersten Bahnen glänzend präsentierte und sich einen unerwarteten 4. Platz erspielte. Sehr stark in Runde 1 spielte auch der 56-jährige Wolfgang Walter der mit nur 57 Würfen auf sich aufmerksam machte.

In der zweiten Spielrunde wurden 18 Bahnen mit verkürzten Anwürfen gespielt, hier galt es möglichst viele “Birdies”, d.h. Bahnen mit nur 2 Wurf zu absolvieren, wobei Michael Malz (Gesamtplatz 5) sogar ein Ass an einer Bahn gelang und die Scheibe bereits mit dem ersten Wurf in dem etwa 50m entfernten Korb landete. Die beste Runde mit 42 Würfen spielte hier Heiko Niedermayer der sich letztendlich in einem spannenden Finale (s.u.) den 3. Platz erspielen konnte.

Die dritte Spielrunde verlangte dann den Spielern wieder größere Weiten ab und der ein oder andere neue und alte Spieler mußte feststellen das dieser Sport auch sehr kräfteraubend ist zumal es unüblich ist an einem Turniertag gleich 54 Bahnen zu spielen. Hier spielte nun der eigentliche Favourit Taddäus “Ted” Winkelbeiner aus Augsburg seine Klasse aus (52 Würfe) und nutzte die leichten Schwächen seiner Mitspieler wobei Robin Holighaus mit 61 Würfen gleich 12 Würfe mehr benötigte als in Runde eins und vor dem Finale vom 1. auf den 3. Platz zurückfiel.

Das Finale der besten Fünf wurde auf 6 ganz neuen Bahnen ausgetragen und die restlichen Turnierteilnehmer verfogten aufmerksam die teilweise sehr guten Würfe der Finalisten. “Ted” Winkelbeiner spielte hier seinen Vorsprung ganz sicher nach Hause und gewann letztendlich mit 3 Würfen Vorsprung das Turnier. Der Kampf um Platz 2 und 3 verlief äußerst spannend. Robin Holighaus hatte sich eigentlich schon mit Platz 3 begnügen müssen spielte aber auf den letzten 3 Bahnen jeweils ein Birdie (und mit 19 Würfen auch das beste Finale) und nahm damit Heiko “The Boss” Niedermayer noch 4 Würfe ab und war damit wurfgleich. Eine Zusatzbahn mußte nun über Platz 2 entscheiden und beide Spieler mußten eine etwa 90m lange Bahn absolvieren. Robin Holighaus warf etwas zu lang und landete etwa 10 Meter hinter dem Korb, während Heiko Niedermayer nur 5m rechts vom Korb zum Liegen kam und den anschließenden Putt sicher in die Fangketten setzte und somit den 2. Platz erspielen konnte.

Die Atmosphäre war bei diesem Turnier besonders angenehm was vor allem die Vereinsneulinge anmerkten und einen wunderschönen Tag im Rüsselsheimer Ostpark verbringen durften. [ham]

Ergebnisse als PDF

Aug 10

Samstag 8.8.09, 9.30 Uhr, ein schwülwarmer und leicht windiger Tag in Worms. Ideale Vorrausetzungen fanden 15 Spieler beim Probegolfen auf dem neuen Kurs auf der Wormser Jahnwiese vor.
Und so machte sich ein bunt gemischter Haufen aus jung und alt auf die erste Runde des mit 11 Bahnen (ein Korb fehlte leider) bestückten, sehr abwechslungsreichen Kurses. Bereits bei dieser Orientierungsrunde konnte sich herausstellen was sich später nochmals bewies, „der Kurs kann was!“ Nicht nur weite Bahnen, die den starken Arm fordern, sondern auch kurze, teils sehr enge Waldschneisen und vor allem bergauf und bergab Bahnen forderten das gesamte Starterfeld deutlich. Bei einem aktuellen Kurspar von 35, konnte dieses lediglich von 2 Spielern in Runde 1 erreicht werden. Doch bereits in Runde 2 wurden die Scores deutlich besser.

Die Inselbahn bewies eindeutig, was man von ihr erwartet, wer nicht 60m geradeaus werfen kann, durfte von der 40m Dropzone weiterspielen, was einige Spieler dazu verdonnerte die ganze Tasche leer zu spielen. Highscore…17…

Frisch gestärkt von den örtlich stark vertretenen Einkaufs- und Essensmöglichkeiten- danke Dirk und Markus für den Tip mit der Gaststätte- ging es auf Runde 3, bei der sogar der Präservator höchstpersönlich hinzustieß und sich lauthals auf seine erste Runde begab.

Abschließend wurden noch zwei Doubles- Flights gelost um einen perfekten Testtag zu beschließen.
„Der Kurs ist super!“, „Sehr abwechslungsreich, gefällt mir.“, „Eine der Top 10 Bahnen auf der ganzen Tour!“, „Genial mit dem bergauf, bergab!“ waren am Ende aller Putts ein paar Meinungen der angereisten Spieler.

Beim anschließenden bierigen Ausklang wurden die Statements nochmals gefestigt und der Kurs allgemein als turnierwürdig, abwechslungsreich und fordernd bezeichnet.

Also Leute, macht euch auf was gefasst- am 3.10.09 ist es soweit, die 1. Nibelungen Open 2009 warten auf euch! Anmeldung auf: www.nibelungen-open.de

Aug 04

Die Autobahn A7, zwischen Neustädtlein und Hilpertsweiler.
Pappel, Kurzmüller und D.J. auf der Rückfahrt von einem Discgolfturnier:

Pappel: So, Freunde, wir haben es überstanden. Wie lautet denn Euer Fazit?
Kurzmüller: Wenn ich putten könnte, wäre ich überhaupt der Hit, Baby. Das OB an Bahn zwei fand ich ein bisschen übertrieben, aber sonst rockt alles super.
Pappel: Und du, D.J.?
D.J.: Das war schon wahnsinnig anstrengend. Mit meinen Knieproblemen war ich froh, das Turnier überhaupt überstanden zu haben, denn der Kurs wird umso schwerer, wenn man nicht 100% fit ist.
Kurzmüller: Yeah, Rock on, Baby!
D.J.: Die Albuch Classic sind eben ein A-Klasse-Turnier, da sollte man als C-Klasse Spieler einfach weg bleiben.
Pappel: Naja, so schlimm war’s doch sicher nicht. Und außerdem ist es dort doch immer wieder wunderschön. Der Kurs ist sogar in einem Landschaftsschutzgebiet, oder?
Kurzmüller: Yeah, Baby.
D.J.: Ja, den Landschaftstypen nennt man Wacholderheide. Zur Erhaltung der Wacholderheiden sind spezielle Pflegemaßnahmen erforderlich, um ein Zuwachsen der Flächen durch Sukzession zu verhindern. Das reicht bis zum Einsatz von Schafen.
Kurzmüller: Deshalb die viele Scheiße und die Horseflies…
D.J.: Ja, genau. Man hebt die Scheibe auf und blickt in einen Mikrokosmos, das ist immer wieder ein Erlebnis.
Kurzmüller: Rock on!
Pappel: Klar.

Diese Konversation ist frei erfunden. Alle Namen, handelnden Personen und Begebenheiten entspringen der Fantasie des Autors.Jede Ähnlichkeit mit real lebenden oder toten Personen, Ereignissen oder Schauplätzen wäre völlig unbeabsichtigt und reiner Zufall.
[jp]

Mai 31

Die 4. Ostpark-Open sind gespielt !!! 83 Spielerinnen und Spieler aus ganz Deutschland, der Schweiz, Italien und Frankreich haben 3 wunderbare Tage bei Traumwetter in Rüsselsheim verbracht um beim ersten A-Turnier der GermanTour überhaupt am Start zu sein. Bereits am Freitag machten sich 36 Doubles-Teams mit dem Kurs vertraut, im Anschluß wurde bei einem frisch gezapften Bier und beim Grillen entspannt um sich auf drei lange Spielrunden vorzubereiten, im Anschluß wurde sogar noch eine Night-Doubles Runde gespielt. Kaum überraschend gewannen die Doubles-Konkurrenz der z.Zt. mit Abstand beste deutsche Spieler SIMON LIZOTTE und der amtierende deutsche Meister JAN BÄSS mit einer 49er Runde also 17 Würfe unter Platzstandard und ließen schon die Bremer Übermacht erkennen die sich später auch in der Einzelkonkurrenz fortsetzen sollte.

Nach der Stärkung am hochgelobten Frühstücksbuffet ging man dann auf die erste Runde mit 21 abwechslungsreichen Bahnen (es fehlten eigentlich nur Bahnen mit größeren Höhenunterschieden) und Simon Lizotte spielte alleine eine 51er Runde !!! und nahm dem Zweitplatzierten Robert Delisle Sr. mal eben 9 Würfe ab, die zweite Runde lief ähnlich (Simon 52 Würfe) nur das Jan Bäss es nun auch schaffte die magische 60 mit einer 58 zu unterbieten.

Nach dieser Runde wurde auch wieder gegrillt und um 20.30 Uhr fuhren 29 Turnierteilnehmer in des Kulturzentrum Rind um das Komik-Duo “The Sons Of Rolf And Detlef” zu bewundern die tatsächlich trotz starkem hessischen Dialekt sehr viele Lacher auf Ihrer Seite hatten. Der Turniertag wurde dann mit Gitarrenklängen und Gesangünsten von Jan Bäss und Alessa Schwarz beendet und das kleine Zeltlager versank in einen kurzen Schlaf…

Der Sonntag begann pünktlich um 8.30 mit dem TeeOff zur dritten Runde in der Klaus Kattwinkel als dritter Spieler die Schallmauer von 60 Wurf knacken konnte und wurfgleich (57 Würfe) mit Simon diese Runde für sich entscheiden konnte.

In das Halbfinale der OPEN-Klasse spielten sich 25 Spieler, zeitgleich wurden die Klassen-Finale der DAMEN, JUNIOREN und der MASTER der besten 4 gespielt. Christine Hellstern sicherte sich souverän den Sieg bei den Damen, Scheibensucher Robin Holighaus gewann ebenfalls souverän die Juniorenklasse (und landete im Gesamtturnier auf Platz 9!!!) Frank Buchholz startete in der Master-Klasse eine Aufholjagd von 5 Wurf Rückstand auf Andreas Thöne und nahm diesem 6 Würfe im Finale ab und sicherte sich den Sieg. Bill Kelton spielte als ältester Teilnehmer mit 70 Jahren 3 sehr konstante und sich immer steigernde Runden und ließ einige viel jüngere Spielerinnen und Spieler ganz alt aussehen, super gespielt Bill!!!

Das Finale der 4 besten Open bestritten dann: Simon, Jan, Klaus und Robert und auch hier dominierte Simon die Konkurrenz und zeigte mehr als einmal Würfe die besser nicht sein können.

Die Scheibensucher danken allen Teilnehmern und dem Wettergott für das tolle Turnier und freuen sich auf die 5. Ostpark-Open im nächten Jahr!!!

Ergebnisse online unter: http://gto.ec08.de/events/results/131

[HAM]

Apr 22

Am Sonntag, den 19. April trafen sich 31 wackere Spieler zur 5. Ausgabe des von TD Jürgen Taube und dem WSCA veranstalteten C-Turniers in Söhnstetten. Bei strahlendem Sonnenschein und teilweise starkem Wind waren die Voraussetzungen für ein spannendes Turnier nahezu ideal. Es wurden vier Runden á jeweils 9 Bahnen gespielt, wobei die Flights gemischt und nicht nach Spielklassen aufgeteilt waren.

Das Besondere an diesem Turnier sind die „taube´schen“ Sonderregeln, so gab es z.B. keine Abwurfzonen, sondern nur jeweils einen Abwurfpunkt, der die Größe eines Markers hatte. Des Weiteren waren die Abwürfe teilweise so gelegt, dass man nur mit einer Portion Kreativität und Spielstärke zu einem Birdie gelangen konnte.

Die ersten beiden Runden wurden en bloc gespielt, danach gab es Weißwürste zur Stärkung. Nach 18 gespielten Bahnen führte der Lokalmatador Moritz „Mola“ Lang das Feld mit 50 Würfen an, dicht gefolgt von Michael Kobella, Michael Stelzer und Ted Winkelbeiner mit je 51 Würfen. Auf Grund von Knöchelproblemen und eigener Unzufriedenheit über sein Spiel beendete der Zuchtbulle dann das Turnier und somit rückte Stefan Kessler mit 54 Würfen in den Leading Flight.

Für den bis dato führenden Mola begann nun die Zeit des Leidens, denn er war wie vom Pech verfolgt und verspielte so alle Siegchancen. Michi Kobella konnte auch nicht an seine starke Form des letzten Jahres anknüpfen und wurde Dritter. Der stark aufspielende Howie Kessler konnte vor der letzten Bahn mit Ted gleichziehen, der jedoch seinen letzten Rhyno neben dem Korb parkte und mit dem Birdie den Sieg für sich und die Scheibensucher einfuhr.

Alles in allem war es ein schöner Tag unter netten Leuten in einer tollen Landschaft. Hoffentlich werden nächstes Jahr mehr Scheibensucher dem „Lockruf des Jürgen Taube“ folgen und dieses Turnier bestreiten. [JP]