Nov 27

Nikolaus Scheibensucher

Am Samstag, den 03.12.2011, erwartet unser Verein wieder das unglaublich schöne Schauspiel von 63 discgolfspielenden Nikoläusen im Ostpark. Alle Jahre wieder werden die Teilnehmer zum 5. Nikolausturnier am frühen Morgen anreisen und mit einer Nikolausmütze auf dem Kopf, einer Scheibe in der Hand und einer Discgolf-Tasche mit vielen weiteren Scheiben auf dem Rücken durch den Ostpark marschieren und zwei Runden absolvieren. Wer dann noch einen Rauschebart trägt und einen roten Umhang um hat, der kommt dem discgolfenden Nikolaus auf dem nebenstehenden Bild sehr nahe und hat Chancen auf den Sonderpreis des besten Kostüms während des Turniers.

Wie immer ist das Tageslicht natürlich knapp, weshalb wir schon in der Dämmerung starten. Wer sich vor dem Turnier ausführlich aufwärmen will, muss dies im Dunkeln tun. Oder er holt sich um 7:30 Uhr sein Playerspackage, lässt dieses mit heissem Glühwein, Kaffee oder Tee füllen, verzichtet auf das warmspielen und trinkt sich warm.

Ich wünsche Euch allen eine gute Anreise.

Euer Nikolaus-TD Maddin

Kursplan als PDF : NikolausKurs2011

Regeln und Hinweise zum Nikolaus Kurs : Nikolausturnier_HinweiseKurs2011

Der Zeitplan für das Nikolausturnier : ZEITPLAN_Nikolaus2011

Nov 27

Am 29. und 30. Oktober 2011 fanden in Bottenreute bei Ravensburg die 1. Bodensee-Open statt. Austragungsort war der Erlebnisbauernhof Gut Hügle, der mit Ferienwohnungen und eigenem Restaurant die Kombination aus Wohnen, Essen und Trinken bot – und dies alles direkt am Kurs.

Gespielt wurden 4 x 18 Bahnen, davon 9 Bahnen auf fest installierte Körbe in einem Waldstück unterhalb des Bauernhofes. Zusätzlich hatte Turnierdirektor Andreas Thöne 9 Bahnen auf mobile Metallkörbe in einer Kirschbaumplantage und entlang angrenzender Maisfelder präpariert. Auf den ersten Blick suggerierte der Kurs vermeintlich einfache, weil kurze Bahnen. Spätestens bei der ersten Begehung offenbarte er jedoch seine Tücken, galt es doch die ganzen Pfosten und Drähte der Kirschbaumplantage geschickt zu umspielen. Präzision war also gefragt. Am besten umsetzen konnten dies Konrad Haarmann mit einem Ass an Bahn 7 und Gordian Döhring mit einem Ass an Bahn 2. Dass es sich offensichtlich lohnt Asse zu werfen, konnte man daran sehen, dass diese beiden auch nach Runde 1 in Führung lagen.

Gestärkt durch die lokale Spezialität namens „Dinnette“ (eine Art Schwabenpizza aus dem Holzofen) ging es dann nach der Mittagspause bei herrlichem Wetter weiter. „Was die können, das kann ich schon lange!“, dachte sich Scheibensucher Seppl Benthaus und kündigte dies lautstark an. Tatsächlich zauberte er in der zweiten Runde an Bahn 8 und Bahn 14 gleich 2 Asse in die Ketten. Der fortan nur als „Double Ace Man“ titulierte Bad Nauheimer konnte sein Glück kaum fassen, hatte er doch in seiner 8-jährigen Discgolf-Laufbahn bisher überhaupt nur ein einziges Ass geworfen.

Der Abend wurde dann gemeinsam im Restaurant verbracht und Andreas Thöne zeigte in geselliger Runde einige Videos von nationalen und internationalen Discgolf-Turnieren der jüngeren Vergangenheit.

Am Sonntagmorgen verzog sich der für die Bodensee-Region typische Nebel recht rasch und machte erneut Platz für strahlenden Sonnenschein. Die fast noch spätsommerlichen Temperaturen veranlassten ein paar kernige Schwaben und echte bayerische Naturburschen in kurzen Hosen und T-Shirt zu spielen. Einer davon war Andreas Kucera aus Weilheim, der es schaffte nach einem feucht fröhlichen Abend und einer kurzen Nacht mit nur 4 Stunden Schlaf mit einer 46 die beste Runde des gesamten Turnieres zu spielen. Mit dieser Leistungsexplosion setzte er sich dann auch prompt an die Spitze des Feldes. Doch die Entscheidung fiel wie so oft in der 4. Runde: „Hinten kackt die Ente!“, wie wir in Rüsselsheim zu sagen pflegen. Denn Andreas Kucera konnte das Niveau nicht halten und blieb mit einer 56 ganze 10 Würfe hinter seiner Rekordrunde zurück. Das kostete den sympathischen Weilheimer leider den Sieg. Stattdessen konnte sich Konrad Haarmann nach einer tollen 48er Runde über Platz 1 in der Open Klasse freuen. Dritter wurde dank seiner konstant guten Leistung Gordian Döhring von den „Head ups“ aus Freiburg.

Bei den Masters lag der Büttelborner Bernd Hofmann lange Zeit in Führung. Doch mit 2 unnötigen 5ern in der Kirschbaumplantage brachte er sich um seinen ersten Turniersieg und teilte sich am Ende punktgleich den zweiten Platz mit Scheibensucher Frank „Wounded Knee“ Steinbrink, der sich sehr über seine Platzierung freute. Erster wurde hier Michael Lüders aus Isny im Allgäu, der mit der ganzen Familie angereist war und dank seiner starken Putt-Technik die Masters Klasse für sich entscheiden konnte.

Bei den beiden Damen siegte Sonja Scheidemantel von den „Korbschlebbern“ aus Uettingen bei Würzburg vor Julia Burkhardt aus Reutlingen.

Bei den Junioren setzte sich Benedikt Mais aus Karlsruhe knapp vor Jonas Lehmann aus Augsburg durch. Dritter wurde nach furioser Leistung das von Vater Holger Klingbeil trainierte Scheibensucher Nachwuchstalent Lukas Klingbeil aus Flörsheim-Weilbach.

So fiel das Fazit aus Sicht der Scheibensucher durchweg positiv aus, stellte man doch mit 8 Teilnehmern das stärkste Team in der Wertung. Das tolle Wetter, die milden Temperaturen und das leckere Essen bildeten den idealen Rahmen für ein rundum gelungenes Turnierwochenende. Umso unverständlicher bleibt die Abwesenheit der Top Spieler, konnte man doch im letzten B-Turnier des Jahres noch einmal ordentlich Punkte für die German Tour Wertung sammeln. Dies tat der super Stimmung aber keinen Abbruch. Ein besonderer Dank gilt an dieser Stelle noch einmal Andreas Thöne aus Grebenstein, der das Turnier reibungslos ganz alleine organisiert hat. Bleibt nur zu hoffen, dass die Resonanz im nächsten Jahr besser ist und noch mehr Scheibensucher den Weg an den Bodensee finden.

Die Ergebnisse der Rüsselsheimer Scheibensucher im Einzelnen:

Open: Marco Rühl 4. Platz (53, 56, 54, 51 / 214), Andreas Müller 7. Platz (55, 56, 56, 54 / 221), Seppl Benthaus 13. Platz (63, 58, 61, 55 / 237), Holger Klingbeil 14. Platz (60, 60, 56, 62 / 238), Marcel Zusch 17. Platz (61, 60, 63, 62 / 246)

Master: Bernd Hofmann 2. Platz (60, 52, 57, 59 / 228), Frank Steinbrink 2. Platz (61, 56, 53, 58 / 228)

Junioren: Lukas Klingbeil 3.Platz (61, 61, 66, 63 / 251)

 

Bericht: Marco Rühl

Okt 26

Ein Fazit der deutschen Meisterschaft 2011 in Kellenhusen aus Sicht der Scheibensucher bei der Nora Wrobel bei den Damen den Vizemeistertitel erringen konnte, nochmals Glückwunsch!!!

Mit Nora Wrobel (NW), Wolfgang Kraus (WK), Martin Kunz (MK) und Michael Hamann (MH) machten sich vier Vereinsmitglieder auf den weiten Weg an die Ostsee. Hier gibt es die Rückmeldungen zum Turnier.

v.l.n.r. Martin Kunz, Nora Wrobel, Michael Hamann (es fehlt Wolfgang Kraus)

KURS

NW: Toller Kurs. Abwechslungsreich und grandios gelegen!
MK: Kannte ich schon von den letzten Jahren. Trotz der “Einfachheit” des Kurses sind die zu erwartenden guten Spieler trotzdem wieder vorne zu finden. Bahn 8 gefällt mir nicht und ist auch nicht PDGA-konform. (um das Mando zurück spielen).
WK: der Kurs hätte ein bisschen schwerer sein können
MH: schöner Kurs der auch bei Windstille nicht zu leicht war wie vorher angekündigt war.

LIEBLINGSBAHN

MH: ganz klar die Bahn 6 am Strand, erhöhter Abwurf von einem DLRG Wachhäuschen mit Vorteil für Linkshänder, schön über das Meer Richtung Korb!

HASSBAHN

MH: Bahn 20, die einfachste und kürzeste des Turniers, viele Bäume. Mit nur einer Drei und Vierern schön einen besseren Gesamtscore verschenkt…

ORGANISATION

NW: Gut durchdacht. Stressfrei für Spieler. Heiko Behrens und Andi Thöne waren supergute Ansprechpartner bei Fragen/Problemen. Auch schon im Vorfeld. Dadurch war die Stimmung gut.
MK: Organisation hervorragend, da auch die Kurverwaltung daran mitgearbeitet hat.
WK: Das Turnier war sehr gut organisiert
MH: einfach perfekt, supernette Leute vor Ort

VERPFLEGUNG

NW: Hat gut geschmeckt!
MK: Ich habe nur in der Fischimbissbude gegessen
WK: Beim anschließenden Mittagessen stellte sich sehr schnell heraus das meine sportliche Auswahl (Spinat mit Schafskäse) zwar gut schmeckt, aber trotzdem die falsche Wahl war. Um mich herum lauter begeisterte Menschen bei Schweinebraten mit Knödel und bayrisch Kraut. Das war wohl vorzüglich, denn es wurde reichlich Nachschlag verlangt. Offenbar können die Nordlichter auch bayrisch kochen. Hut ab.
MH: subbber, vor allem das bayerische Essen an der Ostsee war richtig, richtig gut!!! Die Getränkepreise hätten günstiger sein können und eine Kuchenauswahl wäre sehr schön gewesen (oder ich habe da was übersehen)

WETTER

NW: Sonnig
MK: Sehr schön
WK: Auch am Sonntag waren die äußeren Bedingungen hervorragend. Der Küstennebel wurde bald von der Sonne vertrieben, 26 Grad, kein Wind. Traumwetter!
MH: Besser geht es wohl in dieser Region nicht, Erholung pur im T-Shirt und kurzen Hosen!, ansonsten kann ich dem Wolfgang nur zustimmen.

EIGENE ERWARTUNG VOR DER DM

NW: Wegen Krankheit keine hohen Erwartungen
MK: Die Erwartungen wurden von mir übertroffen.
MH: Erreichen des Halbfinales welches nach der 2. Runde in weite Ferne gerückt war…

KOMMENTAR ZUR EIGENEN ENDPLATZIERUNG

NW: Schaaaalalalalalaaaaaa! Ich bin voll zufrieden. Mehr als ich erwartet habe.
MK: sehr zufrieden. Mit ein bisschen mehr Wind hätte ich vielleicht sogar noch weiter vorne gelegen. WK: …ein 8. Platz bei den Masters. Für mich ein toller Erfolg. Vielen Dank an meinen „Trainer“ Peter Pulvermüller der mich offensichtlich bestens vorbereitet hat. MH: da ich doch noch das Halbfinale erreicht habe sehr zufrieden, das HF selber war sehr durchwachsen, stark begonnen und stark nachgelassen aber der Akku war auch etwas leer…

SONSTIGES

MK: Öffentlichkeitswirksamkeit war an einem Urlaubsort hervorragend. Viele Urlauber wurden zu Zuschauern, die sehr wissbegierig und neugierig waren, was da gemacht wird. Fand ich toll. WK: Es war eine sehr schöne Zeit, an die ich mich gerne erinnere. MH: ich habe eine schöne Gastlichkeit entdeckt in der ich mir insgesamt 8 Fischbrötchen gekauft habe und 3 Latte Macchiato den Platz im Magen fanden. Super Ambiente mit Blick auf die Ostsee. Ich habe unheimlich viele nette Leute kennengelernt, die Nordlichter haben die Ruhe weg. Sehr schön war auch der Konzertabend mit der Vorstellung des Disc Golf Liedes!

WIEDER KELLENHUSEN?

NW: Ja, ich fands super da!
MK: Ja!
WK: Ganz bestimmt fahre ich mal wieder nach Kellenhusen.
MH: Bei einer solchen Wettervorhersage unbedingt (Wind auch noch OK), bei Wind und Regen allerdings eher nicht…

GESAMTKOMMENTAR WK: Als ich entschied mich um einen Startplatz bei der DM zu bewerben, habe ich eigentlich nicht damit gerechnet am 29. September nach Kellenhusen zu fahren.
Aber es war so. Ich hatte einen Startplatz und reiste gemeinsam mit meiner Frau an die Ostsee. Gespannt auf die Veranstaltung (es war meine erste DM), voller Vorfreude auf ein Turnier mit klasse Spielern, habe ich mir Hoffnung auf den zehnten Platz bei den Mastern gemacht.
Am Freitag stand dann das Doubles auf dem Programm. Gemeinsam mit Martin Kunz machte ich mich auf die Runde. Bestes Wetter, strahlender Sonnenschein, kein Wind. Was will man mehr. Schnell wurde klar das die Bahnen nicht all zu schwer sind. Genaues Spiel war angesagt, sonst konnte man eine gute Platzierung schnell vergessen. Am Ende belegten wir den 13. Platz. Kein Ruhmesblatt, aber wir kannten den Kurs.
Am Samstag ging es dann los. Gegen 8.00 Uhr waren die meisten Spieler auf der Anlage. Nebenschwaden über Wiesen und Deich, ein tolles Bild. Das vergisst man nicht so schnell. Aus allen Richtungen das vertraute Rasseln der Ketten. Die Spannung steigt.
Um 8.30 Uhr Playersmeeting, und kurz später Tee off zur ersten Runde. Runde 1 beendet mit einer 68, ich war zufrieden.
Beim anschließenden Mittagessen stellte sich sehr schnell heraus das meine sportliche Auswahl (Spinat mit Schafskäse) zwar gut schmeckt, aber trotzdem die falsche Wahl war. Um mich herum lauter begeisterte Menschen bei Schweinebraten mit Knödel und bayrisch Kraut. Das war wohl vorzüglich, denn es wurde reichlich Nachschlag verlangt. Offenbar können die Nordlichter auch bayrisch kochen. Hut ab.
Frisch gestärkt ging es in die 2. Runde. Ergebnis 70 und ein Stück weit Ernüchterung. Eigentlich wollte ich mich ja verbessern….
Auch am Sonntag waren die äußeren Bedingungen hervorragend. Der Küstennebel wurde bald von der Sonne vertrieben, 26 Grad, kein Wind. Dem am Vorabend präsentierten Song folgend flogen die Scheiben meist „wide and high“. Am Ende Stand eine 67, und ein 8. Platz bei den Masters. Für mich ein toller Érfolg. Vielen Dank an meinen „Trainer“ PePu der mich offensichtlich bestens vorbereitet hat.

Okt 23

Siegerfoto der Vereinsmeisterschaft 2011

Auf dem Foto von links nach rechts : Wolfgang Krause, Jürgen Palme, Heiko Niedermayer(auf dem Korb), Michael Hamann (vor dem Korb), Michael Malz, Chirs Longmire.

Hier die Platzierungen aller Spieler:

Bilder : Kai Haas
Tabelle : Chris Longmire

Okt 17

Am 22.10.2011 finden die 5. Vereinsmeisterschaften der Scheibensucher statt. In diesem Jahr werden folgende Spieler eine Favouritenrolle einnehmen: Heiko (bestes D-Rating), Chris (beste GT-Platzierung) , Michael Malz (Ostpark-Kursexperte), Martin Kunz (subbber DM Platzierung), ”Ede” Hamann, Jürgen Plame und Marco Rühl (ganz gute Form) natürlich sind aber auch einge andere Spieler in der Lage an einem guten Tag den Titel an sich zu reißen. Ob der eigentlich beste Scheibensucher Robin am Turnier teilnehmen wird ist noch unklar.

Hier die Top 5 Platzierungen der vergangenen Jahre:

2007 1.Toad McReynolds 2. Robin Holighaus 3. Chris Longmire 4. Michael Hamann 5. Manfred Ketz

2008 1. Robin Holighaus 2. Michael Hamann 3. Markus Wissel 4. Uwe Kleinböhl 5. Martin Kunz

2009 1. Ted Winkelbeiner 2. Heiko Nidermayer 3. Robin Holighaus 4. Rick Spear 5. Michael Malz

2010 1. Robin Holighaus 2. Michael Hamann 3. Rick Spear 4. Heiko Niedermayer 5. Jürgen Palme

 

Hier sind die wesentlichen Informationen:
Format:
2 x 21 Turnier Bahnen + 6 Spezielle Bahnen für die Besten 5.

Ablauf:
Anmeldung / Aufwärmen:                                                      ab 8:00 Uhr
Players Meeting:                                                                                8:30 Uhr
Anpfiff Runde 1:                                                                                 9:00 Uhr
Mittagspause bis                                                                             13:30 Uhr
Players Meeting Runde 2:                                                            13:45 Uhr
Anpfiff Runde 2:                                                                              14:00 Uhr
Finale (Besten 5 ohne Aufteilung nach Klassement):      17:30.Uhr

Anschließend Siegerehrung

Info’s:
Verpflegung: Selbstverpflegung. Wer Kuchen oder ähnliches bringt wird gelobt.

Überdachung / Schutz vor Wetter / Zeltaufbau: ist zurzeit nicht vorgesehen.  Bitte kleidet euch dem Wetter entsprechend.

Sonnenuntergang am 15.10.2011 = 18:36 Uhr und am 22.10.2011 =  18:22 Uhr

Wir könnten kurzfristig und der Witterung nach entscheiden, ob wir anschießend Grillen oder eine Kneipe besuchen?
Mit sportlichen Grüßen,
Euer Vorstand

 

P.S. Hier nochmals die Plazierungen aller Teilnehmer : SSR-VM-HISTORIE_v2